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5 Tipps für die digitale Business-Kommunikation

Wie so viele kommuniziere ich aktuell aus dem Home Office mit meinem Umfeld grösstenteils über Medien wie Slack, E-Mail, WhatsApp und Videokonferenzen. Zur Vermeidung von Missverständnissen, Wahrung der Etikette und persönlichen Komponente können diese 5 einfach Tipps beitragen.

Platz 1: Die Anrede
Während wir im normalen Leben ein Gespräch mit „Hallo“, „Guten Morgen“ oder „Wie geht’s?“ eröffnen, fallen diese selbstverständlichen Höflichkeiten beim Schreiben gerne mal unter den Tisch. Da fällt man direkt mit der Tür ins Haus und reduziert das Gespräch auf Anweisungen und Fragen. Undenkbar im täglichen Umgang, wenn man sich persönlich gegenübersteht und sollte auch digital dringend vermieden werden. Und eine  Abschiedsfloskel am Ende des Gesprächs hat auch noch niemand geschadet.

Platz 2: Gross-/Kleinschreibung
Dass man im privaten Whatsapp Chat auf Rechtschreibung pfeift kann ich verstehen, aber im Geschäftsalltag sollten alle Schreiben wenigstens halbwegs rechtschreibkonform verfasst werden. Dies zeugt nicht nur von Kompetenz, sondern auch von Respekt für sein Gegenüber. Eine dringliche Mail die ausschliesslich in Kleinbuchstaben verfasst wurde kann doch wirklich keiner ernstnehmen.

Platz 3: Emojis
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – darum find ich persönlich Emojis eine gute Sache. Sie können helfen den Druck aus einer Konversation zu nehmen, oder das geschriebene Gespräch aufzulockern. Aber auf gar keinen Fall sollte man seine Texte mit Emojis überstrapazieren, sonst wirken die Aussagen schnell lächerlich. In hochoffiziellen Schreiben sollte man auf die witzigen Icons in der Regel ganz verzichten. Ein Zwinker-Smiley beim Schreiben an den Chef also weitestgehend vermeiden 😉

Platz 4: Video-Fails
Ja sind lustig, so lange sie einem nicht selbst passieren: Missgeschicke in Videokonferenzen vor versammeltem Team. Wir alle erinnern uns an die Dame die ihren Laptop mit auf WC nahm ohne Kamera und Mikrofon auszuschalten. Grundsätzlich sollte man für gute Lichtverhältnisse und einen sauberen Hintergrund sorgen. Ein ungemachtes Bett oder die gesammelte Dreckwäsche von Wochen will hier wirklich niemand sehen. Und an einer Videokonferenz sollte man auch wirklich mit Video teilnehmen, ausser man hat einen guten Grund für das fehlende Bild.

Platz 5: Nett sein
Klingt banal, aber kann eine grosse Wirkung ausstrahlen: einfach mal nett sein. D.h. mal nachfragen wie es geht, sich nach der Familie erkundigen oder wie die Feiertage so waren. Denn guten alten Small Talk pflegen kann viel dazu beitragen, dass man das Gemeinschaftsgefühl auch auf Distanz nicht verliert und sich gerade in Teams die Bindungen stärken. Reduziert sich der tägliche Austausch nämlich nur noch auf Geschäftliches fühlt sich das schnell distanziert und kühl an.

Die beschriebenen Punkte sind alles Dinge, die mir seit einiger Zeit aufgefallen sind. Aber wie sind eure Erfahrungen mit der Kommunikation auf Distanz? Und falls jemand noch weitere Tipps oder Anregungen hat, gerne unten in die Kommentare damit.
(Bildquelle: magnet.me)

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Diskussion

2 Antworten

  1. “Nett sein” finde ich tatsächlich ein sehr wichtiger Tipp! So lustig es klingen mag. Das sind genau diese “Kaffeemaschinengespräche”, die am Arbeitsplatz stattfinden und Zuhause nicht. Danke für die coole Zusammenstellung!

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