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Bilder als Workshop-Tool

Diesmal habe ich ein kurzes und knackiges Thema: Meine Erfahrung in der Verwendung von Fotokarten in Workshops.

Ich visualisiere selber gerne und teile mich auch gerne in Bildern mit. Deshalb habe ich bereits zum Start meiner Moderationslaufbahn ein Kartenset mit Fotokarten gekauft. Und dieses sehr oft zum Start oder zum Abschluss eines Workshops angewendet.

Welche Bilder eignen sich?

Für mich müssen die Bilder wie aus dem Leben gegriffen sein. Also aussagekräftige, witzige Bilder. Ich habe mir Fotokarten gekauft, die für das Erlernen von Sprachen gedacht sind. Die normalen Workshop-Bilder-Karten waren mir zu psychedelisch.

Bilder an Online-Workshops?

Online lässt sich (fast noch besser) mit Bildern arbeiten. Die Workshop-Teilnehmenden können sich selber bei Google ein Bild suchen. Dazu einfach das Gefühl bei der Suchmaschine reinschreiben, welches man tranportieren will. Und dann das Bild aussuchen, das mir am meisten entspricht. Mit Copy & Paste ins Kollaborations-Werkzeug (z.B. Miro) reinkopieren. Et voila.

Falls die Teilnehmenden nicht it-affin sind, stelle ich eine Bilder-Galerie zur Verfügung.

Bilder-Galerie auf Miro

Daraus ergeben sich dann solche Collagen:

Sobald alle Teilnehmenden ein Bild ausgesucht haben, soll jede/r auch noch einen Kommentar zum Bild abgeben. Also die Antwort sowohl in Bild und als auch in Ton übermitteln.

Wie wende ich die Bilder an?

Ich stelle immer eine begleitende Frage und lade die Teilnehmenden ein, sich ein Bild zu suchen, welches diese Frage beantwortet.

Beim Workshop-Einstieg kann das sein:

  • Mit welchem Gefühl bist du an den Workshop gekommen?
  • Mit welchen Erwartungen bist du an den Workshop gekommen?

Beim Workshop-Abschluss kann das sein:

  • Mit welchem Gefühl gehst du in den Arbeitsalltag zurück?
  • Was willst du morgen vom Gelernten umsetzen?
  • Wie fühlst du dich?
  • Was willst du uns noch mitteilen?

Es kommt immer wieder vor, dass nicht alle so einfach ein Bild auswählen können. Sobald ich sehe, dass einzelnen Schwierigkeiten mit dieser Aufgabe haben sage ich immer: “Diese Frage könnt ihr nicht alleine mit dem Kopf beantworten. Lasst euren Bauch seinen Beitrag zur Antwort leisten.”

Warum arbeite ich mit Bildern?

Meine Erfahrung ist, dass die Antworten und Aussagen so qualitativ besser werden. Sie sind mehrschichtiger, tiefer, decken mehr Perspektiven ab und werden vom Empfänger viel besser verstanden. Mit Bildern kann ich Informationen übermitteln, die alleine mit Sprache nicht möglich sind.

Die Arbeit mit Bildern hilft uns, unser Unterbewusstsein in die Beantwortung der Frage miteinzubeziehen. Unser Unterbewusstsein kann “nur” mit Bildern kommunzieren. Die Bilder sind das Kommunikationsmittel unseres Unterbewusstseins. Mit dieser einfachen Moderationstechnik kann ich Bewusstsein und Unterbewusstsein in die Teamarbeit integrieren.

PS: Das Bild zum Beitrag zeigt die Eierlegendewohlmilchsau. 😀 Die ist dank einem Workshopteilnehmer in meiner Bilder-Galerie gelandet.

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