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Core Web Vitals: So bewertet Google deine Website

Neulich am WordPress Meetup Zürich hatte ich das Vergnügen, den Vortrag von Phil Marx zu sehen. Ein sehr spannender Augenöffner und ich dachte, das muss ich mit euch teilen. Danke Phil, an dieser Stelle, dass ich diese Inhalte teilen darf!

Ohne viel zu kommentieren, hier eine Aufnahme desselben Vortrags am WordPress Meetup Berlin:

Und hier die Folien:

Und grundsätzlich sehr empfehlenswert: Verfolgt den Phil, er ist wirklich tief drin in diesen Themen: www.webfalken.de

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Diskussion

2 Antworten

  1. Ich bin wirklich froh, dass ich mich vor über zehn Jahren (nach 15 Jahren aktiver Webwork, wie man damals gesagt hat) aus der Webentwicklung zurückgezogen habe. Die Präsentation zeigt, dass seitdem keinerlei relevante Verbesserung des Ökosystems stattgefunden hat, was Browser, Technologien und Best Practices angeht.

    Die eine Hälfte der Tips könnte aus einer Präsentation der 200er Jahre stammen (Sparsamkeit mit Ressourcen, Anzahl externer Dateien und Frameworks, Ladezeiten…), die Themen waren *exakt* dieselben, und schnellere Seiten haben auch damals schon weiter oben gerankt. Gut, seinerzeit war schon ein Bild mit 50 kB eine Riesensünde, heute includet jede einfache Blogseite das x-fache davon für JavaScript-Effekte, aber zu große Seiten bestraft Google ja zu Recht schon immer.

    Die andere Hälfte der Tipps bezieht sich darauf, wie man arbiträre Regeln erfüllt (Ladezeit des größten Bilds, Veränderungsanteil bei Animationen), um Ranking-Malus zu vermeiden, die die Content-*Qualität* völlig ignorieren. Man schraubt also auf gut Deutsch an Webserver- oder CDN-Einstellungen und Animationen, statt diese Zeit darauf zu verwenden, guten *Content* zu erstellen. Was für eine unglaubliche Verschwendung von Lebenszeit!

    Was ich gleichzeitig vermisse, ist eine ernsthaft stattfindende Debatte über digitale Nachhaltigkeit. Eine Kultur des digitalen Designs, die den massiven CO2-Fußabdruck des Internets nicht nur berücksichtigt, sondern in den Fokus stellt. Die im Sinne klassischen Designs nicht nur fragt, wie man die einzelne Animation in der Dateigröße minimiert, sondern ob man sie tatsächlich *benötigt*, ob sie der UX nutzt. Wer sich für das Thema interessiert, sollte sich für einen Einstieg z.B. mal den Curiously Green-Newsletter abonnieren. https://www.wholegraindigital.com/curiously-green/issue-1/

    Es gab mal eine Zeit, als es so aussah, als würde sich das komplette Web-Ökosystem samt Suchmaschinen in eine Richtung entwickeln, in der vor allem der Content zählt, und guter Content auch gegen inhaltlich schlechtere bis-der-Arzt-kommt-SEO-optimierte Seiten bestehen kann, aber das erscheint heute weiter weg denn je. Ich kann nicht ausdrücken, wie sehr ich das bedaure.

    1. Hi Thorsten

      Danke für deinen Kommentar. Der Content ist King, schliesslich ist Google die Firma mit den Algorithmen, die menschliche Sprache praktisch verstehen kann wie ein “echter” Mensch. Dass Google nicht nur mit Speed bewertet ist wichtig und richtig.

      Wo ich nicht ganz mitkomme: Weshalb sind schnelle und leichte Seiten schlecht für die Nachhaltigkeit? Grundsätzlich ist ja alles, was weniger geladen wird, auch stromsparend… Wir probieren alle, leichte Seiten zu bauen, wegen Dingen wie den Core Web Vitals.

      Aber ja; Nachhaltigkeit ist mir auch ein Anliegen. Die Frage ist nur, ob das alles nachhaltiger wäre in gedruckter Form. Oder anders: Was ist die Lösung? Keine Medien? Mehr offline?

      Ich denke, jede und jeder muss hier die eigenen Schlüsse ziehen. Aber das Web infrage zu stellen finde ich gar drastisch, für mich persönlich. 🙂

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