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Der Doppelpunkt löst nicht alle Probleme

Braille-Tastatur auf einem Tisch mit einem Mann, der sie benutzt.

In meinem letzten Post habe ich über das Gender-Sternchen und den von mir bevorzugten Doppelpunkt geschrieben. Ein Doppelpunkt löst schon einige Probleme, dabei wie wir kommunizieren und den Menschen, die auf Screenreader angewiesen sind, den Alltag etwas leichter machen können. Ein Problem kann er aber nich lösen: den Zugang zu digitalen Informationen.

Freies Internet oder Digital Gap?

Der Digital Cap ist Realität.
Der Digital Gap ist Realität.

Das Internet hat unsere Gesellschaft revolutioniert. Noch nie hatten so viele Menschen Zugang zu Informationen. Wir leben aber auch in einer Zeit, in der die Unterschiede zwischen uns Erdenbürger noch nie so gross waren.

Wenn uns die Corona-Krise etwas gelehrt hat, dann, dass nicht alle Menschen gleichen Zugang haben zum Netz und den damit verbundenen Informationen. Selbst in der reichen Schweiz klafft der Digital Gap weit auseinander.

«Digital Gap» bezeichnet den beschränkten Zugang zum Internet und anderen (digitalen) Informations- und Kommunikationstechniken und somit zu wichtigen Informationen für Personen aufgrund ihres Alters oder Geschlechts, ihrer Bildung oder Herkunft, ihres Einkommens oder ihrer Lebenssituation.

Digitale Inklusion als Schlüsselwort

Während der freie Zugang zum Internet für uns «regulären» Nutzer:innen momentan von allen Seiten attackiert wird (Grosskonzerne, Regierungen usw.) ist er für eine Bevölkerungsgruppe noch gar keine Realität: sehbehinderte Menschen. Für diese Menschen ist eine unzugängliche Webseite eine unüberwindbare Hürde. Das ist besonders gravierend, da auch sehbehinderte Personen auf das Internet angewiesen sind, denn:

  • Das Internet ist zentral für die Aus- und Weiterbildung sowie für das Ausüben der meisten Berufe
  • Dienstleistungen werden immer häufiger ins Internet ausgelagert und auf den meisten Webseiten findet sich weder eine E-Mail-Adresse noch eine Telefonnummer.

Es ist also essenziell, dass wir die Webseiten zugänglich machen. Was heisst das? Webseiten und digitale Inhalte müssen für Screenreader aufbereitet werden.

Ein guter Start sind die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) der W3C sowie der Accessibility Developer Guide und auch ein Blick in die Accessibility Guidelines von Apple und Google kann nicht schaden.

In meinen nächsten Beiträgen gehe ich etwas genauer auf die verschiedenen Aspekte von zugänglichen Webseiten ein.

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