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Dieser militärische Führungsstil ist vielleicht kampftauglich. Aber nicht krisensicher.

big boss

“Wie kann ich Mitarbeitende freisetzen, dass sie bleiben?” – ein Wortspiel mit sehr viel Tiefgang. Wer sich am richtigen Ort fühlt, wird ihn kaum verlassen. Wer sich in der richtigen Firma fühlt, wird sie kaum verlassen. Jetzt ist die Frage, was eine “Firma zum richtigen Ort” macht. Da sind wir beim Freisetzen: Freiheit ist ein wichtiger Grundstein der heutigen Wissensarbeit.

Der militärische Führungsstil basiert auf Angst und Hierarchie

Ein Führungsstil der Angst basiert auf Manipulation und ist schädlich.
Ein auf Angst basierender Führungsstil ist manipulativ und damit schädlich.

Die Arbeitskultur hat sich in unserer Branche geändert. Bis vor der Digitalisierung wurden Medienbetriebe und Agenturen mehrheitlich militärisch geführt. Der militärische Führungsstil basiert auf Angst und Hierarchie. “Wenn du das und das nicht tust, dann…” Oder: Die oben haben immer recht, weil sie haben ja ein Zertifikat mehr, sind länger dabei oder kennen die richtigen Personen. Dieser militärische Führungsstil ist vielleicht kampftauglich. Aber nicht krisensicher. Weil: Wer unter Angst arbeitet, hat sicher nicht das Gefühl, am richtigen Ort zu sein. Wer unter Angst arbeitet, will nur eines: Bei der nächstbesten Gelegenheit die Firma verlassen. Das führt zu ständiger Fluktuation und diese wiederum zu Unruhe, welche die Firma nachhaltig schwächt. Dabei sollte die Firma, gerade in der Krise, die ganze Kraft zur Krisenbewältigung einsetzen können.

Angst macht dumm

Aber da ist noch mehr: Psychologen sagen, dass Menschen mit Angst einen Einbruch ihres IQs von bis zu 80 Prozent erleiden. Ist ja irgendwie logisch: Wann musste der Mensch in der Natur Angst haben? Wenn der Löwe kam. Und wie musste der Mensch reagieren: Voller Adrenalin-Ausstoss, Hirn abschalten, volle Kraft in die Muskeln und flüchten.

Die Rakete des Vertrauens

Wer langfristig brillieren will, braucht gegenseitiges Vertrauen.
Wer langfristig brillieren will, braucht gegenseitiges Vertrauen.

Jetzt frage ich dich: Willst du, dass deine Wissensarbeiterinnen und Wissensarbeiter, deine wichtigsten Leute in der Krise, bloss auf 20 Prozent Potenzial laufen? Sicher nicht. Also schaue, dass sich diese sicher fühlen. Dass sie wissen, dass du alles daran setzest, eine transparente, ehrliche und vertrauenswürdige Kultur zu leben.

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Diskussion

4 Antworten

  1. Cool, dass man sich die Texte vorlesen kann. Aber unschön ist die Computerstimme dennoch, mir fehlen Modulation, Betonung mit Sinn für den Inhalt. Bin gespannt, wie hier die Entwicklung weitergeht. KI?

    1. Hi Haeme,
      haben wir uns vor deinem Beitrag unterhalten – nicht dass ich wüsste – doch Du beschreibst meine aktuellen Gedanken als ob du sie lesen könntest. 😉
      Ich bin absolut Deiner Meinung. Absolut klasse geschrieben der Beitrag. Ich merke auch gerade durch die Krise, welche Werte mir nicht nur im privaten Umfeld, sondern auch auf der Arbeit wichtig sind. Ich bin wirklich gespannt, welche Nebeneffekte es auf das Arbeitsumfeld haben wird. Wird es mehr Firmen geben, die seinen Angestellten mehr Vertrauen entgegensetzen? Oder kehren wir danach zum Altbewährten zurück und z. B. Homeoffice ist nur selten möglich, da man zuhause ja ineffektiver (*Ironie*) ist.
      Dein beschriebener Führungsstil ist mir (leider) bestens bekannt und lähmt mich eher, als dass es mich voran bringt.

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