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Haemes Senf: Da ticken die Amis anders

Eigentlich wusste ich es schon lange. Doch letzte Woche auf der MAX in Las Vegas ist es mir 1:1 vor Augen geführt worden. In vielen Gesprächen rund um die Weiterentwicklung von InDesign oder anderen Publishing-Werkzeugen.

Wir Europäer investieren, um Probleme zu verhindern. Die Amerikaner investieren, um Probleme zu lösen.

Beide investieren. Nur an anderer Stelle. Da ist der gemeinsame Weg eine kommunikative Meisterleistung. Warum? Ich mache mir Sorgen, ob InDesign wirklich genügend schnell Multi-Channel kann. Ich möchte investieren, um dies sicherzustellen. Die Amerikaner haben aktuell noch kein Problem, dass InDesign nicht Multi-Channel kann. Warum denn schon jetzt investieren?

Vermutlich wäre irgendwo in der Mitte die Lösung. Ich will mir jedenfalls ein Stück der Coolness abschneiden. Und hoffe, die Amis tun es umgekehrt auch.

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Diskussion

11 Antworten

  1. Haeme, ich frage mich, ob dabei das unterschiedliche Verständnis von Multi-Channel-Publishing entscheidend ist. Adobe investiert viel in diesen Bereich, nur halt nicht bei InDesign. Vielleicht sollten wir uns beim Reden über Multi-Channel-Publishing in Europa etwas mehr vom Print-Denken lösen.

    Mit besten Grüssen
    Richard

    1. Hallo Richard. Hm, spannende Frage. Ich dachte, ich sei schon genügend vom Ausgabekanal gelöst. Vielleicht doch nicht?

      Mit Multi Channel bei InDesign meine ich die Anbindung von InDesign an andere Systeme (Web CMS, DAM…). Nicht, dass InDesign Quelle für Multi Channel ist. InDesign ist aktuell der beste Print-Renderer. Daher erwarte ich möglichst viele Eingabemöglichkeiten hier.

      Frage: Was siehst du den in Multi Channel/Content First/Single Source/Story First bei Adobe?

      Liebe Grüsse
      Haeme

    2. Mir geht es um den Output. Jeder mit InDesign bearbeite Inhalt führt zu einer an Print orientierten Gestaltung. Das reduziert die Bedeutung von Multi-Channel. Was, wenn der Inhalt als Video vorliegt?

      Mich interessiert, auf welchen Kanälen ich die gewünschten Inhalten in der von mir bevorzugten Gestaltung finde. Ein Beispiel: In einem Video bei video2brain zeigst du wie mit InDesign Text animiert wird. Dieses Beispiel möchte ich mir auf dem Tablet ansehen und anschliessend eine kurze Anleitung in Textform gezeigt bekommen. Eine Vision? Eine machbare!

      Verlage überlegen, wie sie ihre kostbaren Inhalte auf verschiedenen Kanälen verwerten können und halten eBooks für fortschrittlich. Hört sich als Multi-Channel ja auch ganz so an. Mir ist klar, neue Lösungen kosten Geld und passen nicht in das eingefahrene Vermarktungskonzept.

      Ich halte den Ansatz bei Adobe Spark für ganz interessant. Und RoboHelp gibt es auch noch.

      Mit besten Grüssen
      Richard

    3. Lieber Richard

      Ah, jetzt. Vorneweg: Spark finde ich auch super spannend. Das Spark-Team ist übrigens ein eigenes Startup innerhalb Adobe. Und an der Spitze ist Michael Ninness. Das ist der, der damals mit CS4 InDesign zum Oberhammer gemacht hat.

      Ich sehe InDesign heute nicht mehr als Hub für Multi Channel. Ich sehe es als Print-Layout-Tool / als Renderer für Print. Und daher am Ende eines Ausgabekanals. Ich finde, der Inhalt muss vor InDesign verwaltet werden. Am besten wohl in XML oder bei kleineren Budgets in HTML.

      Liebe Grüsse
      Haeme

  2. Hallo!
    Ich kann Dir leider nicht so ganz folgen (ernst gemeint!). Wie meinst Du das? Kannst Du’s mir vielleicht anhand eines Beispiels erklären? Vielen Dank!

    1. Hallo Kerstin

      Eben zum Beispiel InDesign, wie ich oben schreibe. Die Amis finden, dass aktuell keine Probleme zu lösen seien, weil es den Bedürfnissen des Marktes gerecht wird. Also wird auch nicht gross investiert.
      Ich finde, es wird heute noch den Bedürfnissen gerecht, in Kürze aber nicht mehr. Also würde ich schon jetzt investieren. Die Amis jedoch, wenn es dann soweit ist.

      Also: Die Amis wie ich (Europäer) investieren. Aber nicht zum gleichen Zeitpunkt.

      Besser verständlich?

      Liebe Grüsse
      Haeme

  3. Also bin ich durch und durch Europäer – ich versuche sogar die unmöglichen Probleme zu umgehen/verhindern.
    Die Folge: Meine Lösungen sind geiler, aber teurer!

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