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Haemes Senf: Wissen sammeln, aneignen, anwenden mit dem PLE

Nach bald 20 Jahren im neuen Jahrtausend ist klar, dass Wissensarbeit die repetitive Arbeit verdrängt hat. Es geht mehr um Skills als um Muskelkraft. Was Agenturen, Druckereien – überhaupt Publishing-Firmen – heute auszeichnet ist die Adaption von ständig neuem Wissen im Alltag. Wissen wird zum höchsten Gut. Wie dieses Wissen gepflegt und auf den Boden gebracht wird, ist häufig unklar. Das ist fahrlässig. Genau so fahrlässig, wie wenn man früher auf den Unterhalt von Maschinen verzichtet hätte, als Maschinen noch Firmen ausgezeichnet hatten.
Eine grossartige Möglichkeit zur Pflege und Anwendung von Wissen ist ein PLE (Personal Learning Environment), eine persönliche Lernumgebung.

Den Alltag vereinfachen

Wie so vieles in der Digital-Kultur ist auch das PLE (Personal Learning Environment) nichts normiertes. Ein PLE hat nur ein Ziel: Wissensarbeiter/innen den Alltag vereinfachen: Wissen sammeln, Wissen aneignen, Wissen anwenden. Ein PLE sieht somit bei Querdenkern anders aus als bei stetigen, strukturierten Personen. Ist auch gut so. Und trotz des Individuellen macht es Sinn, sich sein PLE mal bewusst aufzuzeichnen, so wie halt das Manual zur Maschinenwartung früher.

Mein PLE

Zur Inspiration hier mein PLE. Eine ähnliche Aufstellung habe ich mal irgendwo gesehen und sie auf meine Bedürfnisse angepasst. Für die Einträge in der Zeile „selbst organisiert“ bin ich zuständig, die Sachen hinter „durch die Firma“ werden durch die Firma organisiert respektive finanziert.

Tools und Services fürs PLE

Hier ein paar gängige Werkzeuge, welche dir helfen können, dein PLE zu bauen

  • Microsoft OneNote
  • Evernote
  • Google Drive (Docs, Sheets)
  • Digitale Lernkarten wie Repetico, card2brain…
  • Messengers wie Slack, Google Hangout, Microsoft Teams…
  • Blog-Reader wie Feedly, Blotgrottr…

Und bei dir?

Hast du schon ein PLE? Wenn ja, welche Tipps hast du uns?

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Diskussion

11 Antworten

  1. Sorry, aber mir sieht das eher nauch einer Task- bzw. Terminplanung aus.
    Ich habe mein Wissen gut strukturiert in speziellen Verzeichnissen einer eigenen “Wissenspartition” abgelegt: PDFs, Videos, Links … alle möglichen Dateien. Streng nach Themengebieten geordnet. Und ich habe mir ein Excel-Sheet gebaut, das ähnlich wie ein Glossar auf die verschiedenen Schwerpunktthemen direkt verlinkt. Also wenn ich was bestimmtes suche aus meinem Wissensfundus, gehe ich in die Excel-Liste und suche mir unter dem Themengebiet die jeweiligen Informationen direkt aus.
    – Oder habe ich das Wesen “PLE” komplett falsch verstanden?
    Übrigens, ein Glossar für die wichtigsten Themengebiete finde ich ebenfalls sehr wichtig – ist nicht so umfangreich wie ein Wiki, aber für eine Schnellsuche sehr praktisch.

  2. … und was mir grad – aus aktuellem hiesigen anlass 🙂 – noch einfiel:
    beim abonnieren von blogs nach möglichkeit auch den feed zu den kommentaren abonnieren, weil sich da oft interessante weiterführende infos ergeben.
    by the way: @haeme: gibt es für euer blog auch einen kommentar-feed? ich hab keinen gefunden, aber ihn vielleicht ja nur übersehen.

  3. in meinem kästchen “selbst organisiert › jeden tag” findet sich auch twitter. wichtig dabei: gut organisierte listen. wer nur einigen wenigen twitterern folgen will, kann sie sich auch per RSS abonnieren, z.b. via https://www.twitrss.me/.
    bei den tools würde ich noch “wikis” ergänzen: entweder ein selbst organisiertes auf dem eigenen webserver oder ein institutionelles für die firma/einrichtung bzw. die jeweilige abteilung.

  4. ich bin letzthin auf ein interessantes Tool gestossen, das hier wohl Erwähnung finden sollte: GOCONQR.

    Darin kannst du dir deine eigene PLE einrichten und du hast verschiedene Tools zur Verfügung, um Wissen zu sammeln und zu archivieren: Folien, Notizen, Listen, Mindmaps, Flussdiagramme. Ausserdem kannst du aus deinem Wissen Lernkarten und Quizzes erstellen – alles unter einem Dach, auch mobil.

    Link: https://www.goconqr.com

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