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InDesign: GREP in verschachtelten Formaten / Update

InDesign: GREP in verschachtelten Formaten

Update 22.01.2019

Dieser Post wurde auf Twitter etc. geteilt und Säm hat in den Kommentaren auch darüber diskutiert. Hier nun ein Update.

Ich hatte wohl in grosser Freude über die Möglichkeit viel zu euphorisch und ohne abschliessend alles zu testen diesen beitrag hier geschrieben .

Hier die Korrektur

Roland Dreger korrigiert meinen Tipp und schreibt:

Das bedeutet, dass ich in meinem unten beschriebenen Dokument weder das Pipe-Zeichen | noch Leerzeichen nutzen muss. Neu sieht der Eintrag nun so aus: ^y^t (wobei ^y für den rechtsbündigen, ^t für den linksbündigen Tab steht)

Vielen Dank an Roland Dreger und Marc Autret für die Korrekturhinweise und Gregor Fellenz, der mich auf den Twitter-Eintrag aufmerksam machte!


Und hier der Original-Artikel:

Wohl wissend, dass ich meinem Problem auch mit einem alleinstehendem GREP hätte zu Leibe rücken können, war ich überrascht, dass man in den verschachtelten Formaten auch ein bisschen greppen kann. 

Am Ende eines kompletten Textes in der c’t steht Autorenkürzel in kursiv in Klammern, danach dann noch das c’t-Logo aus einer hausintern hergestellten OTF.

Alle Daten kommen aus Xpublisher, sprich aus einer XML-Struktur (ContentFirst). XML kann ja keine rechtsbündigen Tabs ausgeben, also habe ich einen linksbündigen Tab so definiert, dass er eben genau rechtsbündig am Rahmen «anschlägt». 

Ausserdem habe ich, der Einfachheit halber, eine Verschachtelung angelegt. 

In Kurzform

  1. Mach erstmal nichts bis und mit zum ersten Tab
  2. Mach erstmal nichts bis zur öffnenden Klammer
  3. Mach mal kursiv (das Zeichenformat heisst hier Autoren-Kuerzel) bis und inclusive schliessende Klammer
  4. Danach weise bitte (das bitte ist wichtig!) das Zeichenformat «Heise-special» zu! Bis zum bitteren Ende.

Soweit so gut. 

Aber, manchmal werden Rahmen verkleinert oder vergrössert. Dann wirkt mein zuvor numerisch definierter Tab natürlich nicht mehr so gut. Bei verkleinertem Rahmen springen Autorenkürzel und c’t-Logo in die nächste Zeile, bei breiterem Rahm gibt es rechtsbündiges Aussehen.

Also habe ich kurzerhand, eigentlich nur mal rasch probiert, die GREP-Werte für [Tab oder Rechts] [ ^t | ^y ] in das Feld eingefügt. Und siehe da: es klappt. Nun kann der Layouter, wenn es mal nicht spaltenbreiten-konform zugeht, rasch den Tab durch einen Rechts-Tab ersetzen und die Verschachtelung klappt dennoch. 

Da beim Zurückspielen des Textes in die Datenquelle die Tabs ignoriert werden, ist das auch im Content-First-Workflow kein Problem.

Hast du das gewusst? Für mich war das ein kleines Tages-Aha .
(Neben einem aha, welches mir nicht so gefallen hat: dass nämlich beim Synchronisieren in Büchern InDesign die Gruppen der Farben auflöst und einfach alle Farben untereinander schreibt – grrr)

Bis zum nächsten Mal aus der Template-Sprechstunde!
Heike aus (derzeit) Hannover.

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Diskussion

3 Antworten

  1. dass ^t etc. funktionieren, wusste ich scholange – übrigens auch in Inhaltsverzeichnisformaten, Querverweisen, Index, etc. Das ist ja auch kein GREP, sonder die Indd-eigene Geheimsprache. Überraschend finde ich, dass die GREP-Differenzierung klappt! cool. Kennt jemand eine Ressource, wo beschrieben steht, was da alles verwendet werden darf?

    1. Hallo säm, danke dir für den Input. Stimmt, das ist InDesign-Geheimsprache. Aber ich werde mal auf die Suche gehen, ob irgendwo dokumentiert ist, was dort alles geht. Alles ausprobieren ist wohl nicht die Lösung…
      Ich bleibe dran!
      Liebe Grüsse, Heike

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