• Thema

  • Technologie

MarkUp – so geht Website-Feedback schmerzfrei

Neulich durfte ich einer Kundin helfen bei der Suche nach einem sinnvollen Weg für Website-Feedback. (Grüsse gehen raus an Petra, danke für die Inspiration 🙏). Wir bei morntag haben das bisher praktisch immer über physische Treffen oder Webmeetings gelöst, weil es halt schon schwierig ist, interaktive und responsive Websites in Textform oder PDF-Form zu kommentieren. Beim Googeln bin ich auf MarkUp gestossen und war sofort begeistert. Eigentlich ist das nichts Wahnsinniges, aber für viele Webdesigner eine Entlastung! Hier mein Praxistest:

Pricing-Modell

Etwas verdächtig ist, dass man auf der Website nichts zum Pricing findet. Aber das liegt daran, dass MarkUp so jung ist. Sie schreiben mir im Support-Chat:

Currently, MarkUp is for free and we are keeping a free plan for everyone. But we are planning to launch paid tiers next year and it will include additional features per tier 🙂

Derzeit ist MarkUp kostenlos und wir behalten einen kostenlosen Plan für alle. Aber wir planen, im nächsten Jahr kostenpflichtige Stufen einzuführen und es wird zusätzliche Funktionen pro Stufe enthalten 🙂

PS: MarkUp gibts auch als Chrome-Extension. Und MarkUp kann auch für PDF-Feedback genutzt werden.

Noch mehr finden:

  • Thema

  • Technologie

Beitrag teilen
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on whatsapp
Share on email
Share on xing
Was denkst du dazu?
yeah!
2
wooow
2
what?
0
meh.
0
hahaha
0
Diskussion

4 Antworten

  1. Begriff als Namen für die eigene Dienstleistung verwenden, der bereits vielfach in anderer Bedeutung besetzt und gebräuchlich ist: Check.

    Dienstleistung aus etwas machen, was es schon vor 20 Jahren gab: Check.

    Kein Business-Modell haben: Check.

    Etwas technisch lösen, ohne es prozessual zu lösen: Check.

    Wer das ausprobieren möchte, sollte das besser tun, bevor bei MarkUp das Venture Capital ausgeht. 😂

    Aber ich hatte mir ja vorgenommen, besser zu erklären, wenn ich ironisch bin, warum ich das bin. 🥳

    Ja, ich finde das auch cool, aber Webseiten auf diese Art zu annotieren, habe ich 1998 oder 1999 zum ersten Mal gesehen, (aber leider den Namen des Tools vergessen). Damals war das als Community gedacht, dass Leute besonders gute oder schlechte Websites finden und dann annotieren, kommentieren und teilen, und natürlich ist das in Nullkommanix in digitalen Vandalismus eskaliert, von dem die Website-Betreiber höchstens zufällig erfahren haben, aber technisch war das genau dasselbe. Sie hatten noch umgeschwenkt, das auch als Feedback-Plattform verkaufen zu wollen, aber der Ruf war schon kaputt, deswegen ist das nicht mehr abgehoben. Danach gab’s immer mal wieder Leute, die versucht haben, die Idee zum Fliegen zu bringen, die hatten aber meistens die oben genannten Probleme (mindestens zweimal “Check”, meistens mehr).

    Wenn man qualifiziertes Feedback möchte, oder regelmäßiges, oder beides, möchte man das eigentlich eher automatisch einbinden und dann entweder regelmäßigen Besuchern freischalten (auch ohne dass man persönliche Daten hat, einfach weil man das Feedback von Regulars möchte) oder bestimmten Stakeholdern.

    Die Frage ist, welche Art von Feedback man möchte. UX? UI? Design? Während der Erstellung, auf der laufenden Website? Für Kunden, oder eigene Dinge? Für eine Anwendung, eine Community, ein Blog, …? Das sind ja auch jedes Mal andere Anforderungen und andere Leute, die man drauflassen möchte. MarkUp löst dann den letzten Schritt, nämlich das Feedback tatsächlich einzuholen, und das sieht auch nett aus, aber wenn sie nicht hinten raus das Ganze strukturiert auswerten oder dataminebar machen und einem vorne heraus nicht helfen zu verstehen, was man eigentlich wissen möchte und von wem, dann greift es viel zu kurz. Die Zielgruppe, die bereit ist, dafür mehr als ein paar Euro im Jahr auszugeben, braucht aber einfach mehr.

    Sie scheinen sich aber viele Gedanken zu machen und ich würde mir wünschen, dass endlich mal jemand die Idee zum Fliegen bekommt. 👌

    Wie setzt ihr das ein, in welchen Szenarien, und was kann man hinten raus mit dem Feedback tun? Teilt doch mal eure Erfahrungen! 🙂

    1. Ich finde es grundsätzlich sympathisch, dass MarkUp mit einem halbfertigen Tool rausgeht. Dass sie (noch) kein Businessmodell haben, spricht für sie (viele Startups starten so und werden trotzdem erfolgreich). Lieber was umsetzen, als nur Excel zu befüllen 😇

      MarkUp ist nicht gedacht für öffentliche Feedback-Runden, wenn ich es richtig verstehe. Dafür gibt es auch deutlich bessere Tools, zum Beispiel Hotjar. Aber für bilaterale Feedbacks, die praktisch alle Designer bei ihren Kund:innen und allfälligen Beta-Testern einholen müssen, finde ich MarkUp schon sehr hilfreich.

      Ich verstehe nicht ganz, wo MarkUp jetzt Grenzen setzt bezüglich Art von Feedback (UX, UI, Design) oder Art der Plattform. Es gibt ein Textfeld, Datei-Anhänge und Videos… Was fehlt denn da noch, um auf spezifische Punkte zu feedbacken?

      Ich sehe MarkUp bei uns in der Anwendung als sehr praktische Lösung für alle Web-Werkler (Web-Designer, Texter:innen, Programmierer, Marketingplanerinnen, whatever). Und natürlich für Zusammenarbeit mit Kund:innen. Etwa so, wie auch PDF-Kommentare oder Share for Review praktisch sind, ist das fürs Web 😊

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Aktuelle Jobangebote
  • Grafik / Prepress / Druck / Verpackung / Werbetechnik | Medienjobs und Stellen für Profis

  • publishingblog-News
    jeden Dienstag die neusten Blogposts in deiner Inbox

    Noch mehr finden:

    • Thema

    • Technologie

    Dein Gerät ist aktuell offline.