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Zuerst gewinnen dann beginnen

In meiner Praxis als Moderatorin von Workshops habe ich ab und zu die Situation, dass ich Co-Working mit anderen Moderatoren mache oder Junior-Moderatoren zur Seite habe. Mir fällt auf, dass diese Personen öfter grössere Zweifel haben, ob der Workshop überhaupt so wie geplant erfolgreich durchgeführt werden kann.

Ich dagegen kenne diese Zweifel gar nicht. Warum? Mein Motto heisst: Zuerst gewinnen dann beginnen.

Dabei stelle ich mir vor dem Workshop den erfolgreichen Workshop in allen Facetten vor. Ich probiere mich in die Teilnehmenden und in mich als Moderatorin hineinzuversetzen. Dabei erlebe ich wie der Workshop abläuft. Wie alles klappt, wo ich besonders achtsam sein muss, wie die Teilnehmenden zum Thema eingestellt sind etc. Damit gewinne ich Sicherheit bereits vor dem Workshop.

Selbstverständlich erstelle ich auch einen Workshop-Ablauf mit detaillierten Angaben zum Inhalt, Material und Verantwortlichkeiten. Witzigerweise benötige ich diesen Ablauf dann am Workshop selber gar nicht. Ich hab den Ablauf intus und auch mein Workshop-Backlog an der Wand leitet mich durch.

Workshop-Backlog

Ich vermeide es ganz bewusst, mich vor oder während dem Workshop mit Gedanken wie “hoffentlich klappt das”, “der Workshop kann total schief laufen”, “was wenn die Teilnehmenden nicht mitmachen”… auseinander zu setzen. Meine Überzeugung ist, dass ich durch diese Gedanken genau diese Dinge in mein Leben ziehe. Im Gegensatz stelle ich mir bereits vor dem Workshop vor wie die Teilnehmenden sagen “wow, das war super!”, “ich bin total begeistert” etc.

Na ja, auch mir sind schon Workshops misslungen. Auch schon mal total schief gelaufen. Aber es waren wenige. Und ich bin der festen Überzeugung, dass ich durch die Sicherheit, die ich durch mein Motto während dem Workshop austrahle, eine super Ausgangslage für einen erfolgreichen Workshop habe 😀.

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Diskussion

Eine Antwort

  1. Kann ich nur bestätigen, was Du sagst. Solche Zweifel und Gedanken resultieren meiner Erfahrung nach häufig entweder daraus, dass jemand einfach noch wenig praktische Erfahrung damit hat und deswegen unsicher ist (was sich nach ein paar gut gelaufenen Workshops schnell von selbst erledigt) oder aber noch nicht weiß, ob das wirklich etwas für sie/ihn ist, vor anderen Menschen zu stehen. Beides kristallisiert sich aber schnell heraus.

    Ich habe auch schon erlebt, dass Leute ganz klar merken, dass es ihnen keine Freude macht (oder noch schlimmer, sie total stresst), und sie das trotzdem weitermachen, teilweise jahrelang. Dann ist es ein Freundschaftsdienst, sie zu fragen, warum sie sich das antun. Die Antworten darauf helfen ihnen dabei zu entscheiden, wie sie die Situation verändern können. Denn niemand sollte dauerhaft in einer Arbeitssituation stecken, in der er sich nicht wohlfühlt oder total (negativ) stresst.

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